Digitalisierung gestalten: neue Geschäftsmodelle und neue Arbeitswelten

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Das Forschungsteam „Denkfabrik Digitalisierte Arbeitswelt“ der FH Bielefeld unter der Leitung von Prof. Dr. Franken hat den Verband deutscher Unternehmerinnen e.V. (VdU) zu einem Workshop im Forschungsprojekt „Women Ressource 4.0“ eingeladen.

 Im Rahmen eines eintägigen Workshops am 25.09.2018 konnten die Mitglieder des VdU gemeinsam mit Studierenden der FH Bielefeld ihre Kompetenzen in der Gestaltung des digitalen Wandels und der Industrie 4.0 einsetzen und erweitern.

Ziel des Workshops war es, speziell für die Schwerpunkte „Intelligente Produkte und digitale Geschäftsmodelle“ sowie „Digitalisierte Arbeitswelt und Führung 4.0“ zu sensibilisieren und Kompetenzen zur digitalen Transformation zu vermitteln. Zum Einsatz kamen agile Methoden und gruppendynamische Übungen, um die Kreativität, Kunden- und Praxiserfahrung sowie die Entwicklung von digitalen Produkten und Geschäftsmodellen zu fördern.

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Fotos: Die Persona: Leben und Arbeiten im Jahr 2030

Inspiriert von Impulsvorträgen zu Geschäftsmodellinnovationen, der digitalen Arbeitswelt von morgen sowie einer Einführung in die Design-Thinking-Methode wurden in Kleingruppen für drei renommierte Unternehmen – Audi, Zara und Adidas – mit Hilfe der Persona-Methode eigene fiktive Personen für das Jahr 2030 entwickelt. Anschließend wurden für diese „Kunden von morgen“ passende Produkte und neue digitale Geschäftsmodelle für die Zukunft erarbeitet.

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Foto: Kreativitätsprozess Design-Thinking

Eine Teilnehmerin: „Mir hat besonders der kreative Austausch in dieser tollen heterogenen Gruppe gefallen und die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden.“

Die positive Arbeitsatmosphäre war es, die zu den erfolgreichen und innovativen Ergebnissen geführt hatte. Das positive Feedback der Teilnehmer*innen bestärkt die Denkfabrik in ihrem Vorhaben, junge Frauen, auch mit Zuwanderungsgeschichte, für die Digitalisierung zu begeistern, so dass sie mit Freude in die Zukunft blickt.

Text: Women-Ressource 4.0 Team

Landtagsabgeordnete Christina Kampmann besucht die Denkfabrik Digitalisierte Arbeitswelt

Am 24.Juli hatte die Denkfabrik Digitalisierte Arbeitswelt einen anregenden und spannenden Meinungsaustausch mit der NRW Landtagsabgeordneten Christina Kampmann (SPD) und ihrem wissenschaftlichen Mitarbeiter Sören Witt. Als ehemalige Familienministerin und aktuelle Sprecherin der SPD Landtagsfraktion für Digitalisierung und Innovation treibt Frau Kampmann Themen Digitalisierung der Arbeitswelt und Gender voran, an denen auch die Denkfabrik seit mehreren Jahren arbeitet. Im Rahmen des Treffens haben die Forschenden der Denkfabrik die Politikerin über aktuelle und anstehende Projekte informiert. Frau Kampmann legte ihre Erfahrungen und Sicht auf die gesellschaftlichen Herausforderungen durch die Digitalisierung dar, wobei beide Seiten viele Gemeinsamkeiten feststellten:

Die digitale Transformation kann nur erfolgreich gelingen, wenn Beschäftigte zu Beteiligten oder sogar zu „Treibern des Wandels werden“, so Frau Kampmann. Nicht die Technik, sondern die Menschen, Frauen wie Männer, Ältere und Jüngere, mit und ohne Zuwanderungsgeschichte entscheiden gemeinsam über den Erfolg (oder Misserfolg) der Digitalisierung in Unternehmen. Weiterbildung, Qualifizierung, die Förderung von Diversität und eine Kultur der Offenheit sind die Grundpfeiler, um den digitalen Wandel in Unternehmen und Gesellschaft voranzubringen.

Das Fazit des Treffens ist eindeutig: Die Forschung zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt und auf die Rolle Beschäftigten bei ihrer Gestaltung sollte fortgesetzt und intensiviert werden.

 

Text: Frau Prof. Dr. Swetlana Franken

Arbeiten 4.0 – Die Denkfabrik ist mit dabei!

Wie sieht Führung in der digitalisierten Arbeitswelt aus?

Interview von Frau Prof. Dr. Swetlana Franken zum Thema Führung im Kontext “Arbeiten 4.0” in der FH Bielefeld.

Mehr Informationen zum Projekt “Arbeiten 4.0” des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales finden Sie hier:

Arbeiten 4.0

Und weitere Beiträge in diesem Format hier:

Zu den Experimentierräumen

Zukunftsnetzwerke für die Digitalisierung

Unternehmen und Studierende tauschen sich über Chancen und Risiken der Digitalisierung aus.

Am 06.06. fand der dritte und abschließende Workshop der zweiten Weiterbildungsreihe des Forschungsprojektes „Women Ressource“ statt. Beim dritten Workshop konnten sich die Studierenden nun insbesondere auf einen Austausch mit Unternehmen aus der Region freuen, die die Teilnehmenden über Themen der Digitalisierung informierten und mögliche berufliche Chancen aufzeigten. Eröffnet wurde der Workshop zunächst von Prof. Dr. Franken, die die Zuhörer ermutigte, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und anhand von aktuellen Studien aufzeigte, dass der Anteil von Frauen in MINT-Berufen zwar stetig zunimmt, sich allerdings immer noch auf einem niedrigen Niveau befindet.

Im Anschluss folgte Frau Khairallah von CLAAS E-Systems, die in ihrem Vortrag die Fortschritte im Bereich der Digitalisierung bei CLAAS präsentierte und mögliche Einstiegswege aufzeigte.

Daraufhin stellten Studierende ihre Ergebnisse aus den Workshops I und II vor,  in denen sie digitale Geschäftsmodelle nach der Methode Business Model Canvas entworfen hatten und  sich anhand der Persona-Methode näher mit der digitalen Arbeit und Lebenswelt im Jahr 2030 beschäftigt hatten.

Frau Celik, Leiterin der Beratungsstelle Beruflicher Weiterbildungsverbund, stellte im Anschluss anhand zweier Fallbeispiele die Optionen der beruflichen Weiterbildungen und Förderungsmöglichkeiten des BWB e.V. dar.

Unter dem Titel „Mit Schüco digital in die Zukunft – Für alle Phasen aufgestellt“ stellte Tabea Clemens von SCHÜCO International vor, wie SCHÜCO die Vorteile der Digitalisierung für seine Kunden nutzt und zeigte den Studierenden ebenfalls Berufsperspektiven auf.

Bei der gemeinsamen Mittagspause konnten sich die Workshop-Teilnehmer anschließend bei lockerer Atmosphäre austauschen und Kontakte zu den Unternehmensvertreterinnen knüpfen.

Den Abschluss des Workshop-Reihe bildete eine interaktive Pressekonferenz im Jahr 2030, bei der sich Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Generationen und Unternehmen sowie eine Künstliche Intelligenz (KI) über Chancen aber auch Risiken der Digitalisierung austauschten und Fragen der Zuhörer beantworteten. Auf die Frage, ob die KI ein Bewusstsein habe, antwortete sie mit den Worten „Ich bin hier“.

Foto: Pressekonzerenz im Jahr 2030

Die Teilnehmenden durften sich über viele neue Eindrücke und Wissen sowie ein Zertifikat freuen, dass ihnen die Teilnahme an der Weiterbildungsreihe des Forschungsprojektes „Women Ressource 4.0“ bescheinigte.

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Text und Fotos: Jannes Fock

Gemeinsam in die digitale Zukunft

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Das Forschungsteam „Denkfabrik Digitalisierte Arbeitswelt“ der FH Bielefeld unter der Leitung von Prof. Dr. Franken veranstaltet Workshop-Reihen im Forschungsprojekt „Women Ressource 4.0“.

Die erste Workshop-Reihe in 2017 war sehr erfolgreich und es wurden viele Kontakte zwischen Studierenden und Unternehmen in der Region geknüpft, woraus auch Praktika und Abschlussarbeiten resultierten.

Die Forschungsprojekte der „Denkfabrik Digitalisierte Arbeitswelt“ beschäftigen sich mit der Digitalisierung und Industrie 4.0 sowie deren Auswirkungen auf die Arbeitswelt in der Zukunft.

Foto: Herzlich Willkommen!
Fotografin: Kristina Abels

Ziel des ersten Workshops am 08.05.2018 in der FH Bielefeld war es, die Herausforderung der Digitalisierung in der Arbeitswelt zu diskutieren und gemeinsam neue digitale Geschäftsmodelle zu entwerfen.

Zunächst wurde die Digitalisierung näher beleuchtet und Chancen als auch Risiken der Industrie 4.0 sowie die damit einhergehenden Veränderungen gegeneinander abgewogen.

Dieser Vortrag gab Impulse für die Studierenden selbst aktiv zu werden und eigene Vorschläge und Ideen weiter zu entwickeln.

Anschließend haben mehrere Kleingruppen mit Hilfe des Business Model Canvas für vier renommierte Unternehmen – Bahlsen, Audi, Zara und Adidas – neue digitale Geschäftsmodelle für die Zukunft erarbeitet.

Dies ermöglichte eine gezielte und kreative Auseinandersetzung mit Kundengruppen, Schlüsselkompetenzen und Kostenstruktur des Unternehmens in der Zukunft.

Veränderungen in der Arbeitswelt, beispielsweise die Nutzung künstlicher Intelligenz in der Produktion, werden auf diese Weise als Bereicherung für das Unternehmen gesehen.

Foto: Wer baut den höchsten “Spaghetti- Turm”?
Fotografin: Kristina Abels

Diese Arbeit in Kleingruppen war ein voller Erfolg: es wurden zahlreiche relevante und innovative Ansätze gefunden die Digitalisierung für sich zu nutzen und zukünftigen Trends zu antizipieren.

Es fand ein gemeinsamer Austausch von Wissen und Ideen statt.

Im Rahmen des Workshops wurden die Teilnehmenden geschult, kreative Ideen zu entwickeln und neue Bereiche der Digitalisierung zu entdecken, die zukünftig von Unternehmen genutzt werden können.

Die kreative und positive Arbeitsatmosphäre war es, die letztendlich zu den erfolgreichen Ergebnissen des Workshops führte.

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